Fahrrad pumpen - worauf achten?

Endlich wieder aufs Fahrrad steigen, das nun den ganzen Winter sehnlichst im Fahrradkeller gewartet hat. Voller Vorfreude und Elan möchte man sich auf das Fahrrad schwingen. Doch dann wird die Freude getrübt: Ein platter Fahrradreifen! So mancher kennt diese ärgerliche Situation.

Ist mit dem Schlauch alles in Ordnung lässt sich dieses Problem aber zum Glück schnell mit einer Fahrradpumpe beheben. So sollte eine Fahrradpumpe zur Standardausstattung eines Radfahrers sein.

Worauf beim Kauf einer Fahrradpumpe zu achten ist, zeigen wir Ihnen gerne in unserem Blog.

Das richtige Ventil

Da Fahrradschläuche mit unterschiedlichen Ventilen ausgestattet sind, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, eine Pumpe zu kaufen, die für das richtige Ventil geeignet ist.

Ventilarten Fahrrad
Welches Ventil vorliegt, lässt sich einfach an dessen Form erkennen (siehe Bild von links nach rechts: Presta-/Sclaverandventil, Dunlopventil, Autoventil).

 

Praktischerweise gibt es heutzutage auf dem Markt viele Pumpen, die mit einem anyvalve Pumpenkopf ausgestattet sind. Diese können für alle Ventilarten verwendet werden können.

Luftdruck

Jede Pumpe kann einen maximalen Luftdruck erzeugen. Auf jedem Reifen ist angegeben, welcher Druckbereich für den Reifen zulässig ist. Der Druck wird entweder in der Einheit "bar" oder "psi" angegeben. 1 bar entspricht rund 14.5 psi.

Druckbereich Reifen

Rennräder benötigen einen hohen Druck, damit der Rollwiderstand reduziert werden kann. MTBs hingegen kommen mit niedrigen Barzahlen aus. Generell gilt: Je dünner der Reifen, desto höher der Luftdruck.

Um es ganz genau zu nehmen, sind einige Pumpen mit einem Manometer ausgestattet. Daran kann dann der vorherrschende Druck abgelesen werden.

Volumen

Ein weiteres Kaufkriterium kann die Volumen-Leistung einer Pumpe sein. Ist diese grösser, benötigt man weniger Hübe, um den gewünschten Luftdruck zu erzielen.

Der richtige Fahrradpumpen-Typ

Je nach Gebrauch gibt es verschiedene Arten von Fahrradpumpen. Möchte man beispielsweise auf einer längeren Fahrradtour gewappnet sein und die Pumpe praktisch im Rucksack verstauen, ist man sicherlich mit einer Minipumpe besser ausgestattet als mit einer Standpumpe.

Standpumpe

Standpumpen sind zwar etwas gross und sperrig, ermöglichen aber schnelles Aufpumpen. Sie werden stehend bedient und eignen sich, in der Garage bereit zu stehen, falls bereits zu Hause vor dem Fahrradausflug gepumpt werden möchte.

Minipumpe

Minipumpen sind, wie der Name bereits sagt, klein und handlich, damit sie einfach mitgenommen werden können. Durch ihre Grösse muss deutlich länger gepumpt werden als bei einer Standpumpe.

CO2-Pumpen

Die gasbetriebenen, austauschbaren Einwegkartuschen werden vor allem im Rennradbereich verwendet. Sie funktionieren mit komprimiertem Kohlenstoffdioxid und kommen ganz ohne Muskelkraft aus.

 


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