Die Fahrradbranche 2022

Fahrradverkauf

Bereits seit längerer Zeit zeichnet sich ein Fahrradboom ab. Besonders im Jahr 2019 zur Zeit des ersten Lockdowns in der Schweiz legte dieser Boom noch einmal deutlich zu und er wird voraussichtlich noch länger anhalten.

Was den Fahrradhändler sehr freut, hat zugleich auch seine Schattenseiten. Schon im letzten Jahr wurde deutlich, dass die globale Situation rund um die Thematik Corona auch den Fahrradmarkt stark betrifft. Viele Teile waren nicht mehr lieferbar, was zuvor noch nie der Fall war. Und was besonders einschränkte: Die Nachbestellung von Fahrrädern war schon sehr früh nicht mehr möglich, da alles ausverkauft war.

Auch dieses Jahr zeichnet sich dieses Muster ab. Fahrradmarken nahmen im letzten Jahr noch einmal viel früher Bestellungen bei den Händlern auf, wobei aber nicht sicher ist, ob alle bestellten Produkte wirklich geliefert werden können. Das Problem liegt nicht darin, dass die Marken zu wenig Fahrräder produzieren wollen, sondern viel mehr an der Warenknappheit und dass einzelne Teile fehlen und ungewohnt lange Lieferzeiten aufweisen. So kann ein Grossteil der geplanten Fahrräder vieler Marken nicht fertiggestellt und ausgeliefert werden.

Dies hat zur Folge, dass auch dieses Jahr viele Fahrräder bereits ausverkauft sind und nicht nachbestellt werden können. Wer als Fahrradhändler also im Vororder nicht tüchtig zugeschlagen hat, wird dieses Jahr schnell ausverkauft sein.

Dass viele Fahrräder nicht mehr vorrätig sind, hat dazu geführt, dass im letzten Jahr Leute aus der ganzen Schweiz einen langen Weg auf sich genommen haben, um ihr Wunschfahrrad noch zu ergattern. Dies wird dieses Jahr sicherlich nicht anders verlaufen.

Bei der Garage Allemann AG ist dank früherer und grösserer Bestellungen im Vororder die Verfügbarkeit von Fahrrädern zurzeit gesichert. Aber auch wir können nun viele Bikes (sowohl E-Bikes als auch motorlose Fahrräder) nicht mehr neu ordern, sondern müssen mit dem auskommen, was wir momentan an Lager haben und auch noch eintreffen wird.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich die Fahrradbranche weiterhin entwickelt!


Hinterlassen Sie einen Kommentar