5 Irrtümer über E-Bikes

E-Bikes sind momentan voll im Trend. Trotzdem sind einige Irrtümer im Umlauf, die wir mithilfe dieses Blog-Eintrags gerne richtigstellen.
 
1. E-Bikes sind nur was für Ältere oder Unsportliche
Wir verkaufen immer mehr E-Bikes an jüngere Leute, denn E-Bikes bereiten in jedem Alter Freude. Tatsache ist, dass ältere Leute mit einem E-Bike wieder vermehrt Freude am Fahrradfahren erlangen. Wer aber bisher auf das Fahrrad verzichtet hat, sobald der Gedanke an eine Steigung kam, sollte ein E-Bike durchaus einmal in Erwägung ziehen. Auch für Pendler, die nicht verschwitzt bei der Arbeit ankommen wollen oder für diejenigen, die allgemein mehr Spass am Radfahren entwickeln wollen, ist das E-Bike die richtige Entscheidung.
 
2. Mit einem E-Bike muss man nicht mehr treten
Im Gegenteil: Wird nicht getreten, wird nicht gefahren. Das E-Bike ist in keinem Fall mit einem Mofa zu vergleichen. Es hat keinen Gasgriff, sondern lediglich einen Motor, der bei jedem Treten in die Pedale die nötige Unterstützung bietet, um leichter voranzukommen. Je stärker man tritt, desto mehr steuert der Motor bei.
Es können sogar verschiedene Unterstützungsstufen gewählt werden, so dass reguliert werden kann, wie stark der Motor eingreift. Bei Fahrrädern, die bis 25 km/h unterstützen, fährt man, sobald diese Geschwindigkeit überschritten wurde, sogar mit alleiniger Muskelkraft. Die Unterstützung kann zudem auch vollständig ausgeschaltet werden, sodass wie mit einem normalen Fahrrad gefahren werden kann.
 
3. E-Bike-Fahrer sind viel schneller unterwegs als jene mit einem normalen Fahrrad. Das ist auf der Strasse viel zu gefährlich!
Die meisten E-Bikes, die verkauft werden, leisten eine Unterstützung bis und mit 25 km/h. Wer schon mit einem normalen Fahrrad und einem montierten Fahrradcomputer unterwegs war, weiss, dass 25 km/h auch bei einem normalen Fahrrad schnell erreicht sind. Der Unterschied ist, dass die 25 km/h mit einem E-Bike mit geringerer Anstrengung erreicht werden. Sobald die entsprechende Geschwindigkeit erlangt ist, unterstützt der Motor nicht mehr weiter. Das heisst, ab diesem Zeitpunkt fährt man, als wäre man mit einem normalen Fahrrad unterwegs. Die grösste Hilfe bieten E-Bikes, sobald es bergauf geht. Dort wird mit Sicherheit mit einem normalen Bike nicht so leicht die gleiche Geschwindigkeit erlangt, wie mit einem E-Bike. Doch auch dort gilt die gleiche 25 km/h-Regel.
E-Bikes, die bis 45 km/h unterstützen und die besonders bei Pendlern sehr gefragt sind, sollte man auf der Strasse aber nicht unterschätzen. Wird die Kraft des Motors bis zu den 45 km/h ausgenutzt, ist man auf jeden Fall schneller unterwegs, als man es mit einem normalen Fahrrad wäre.
 
4. E-Bikes sind kompliziert zu bedienen
Die E-Bikes-Hersteller sind alle darauf bedacht, alles so einfach und übersichtlich wie möglich zu halten. Das einzige, was man beherrschen muss, ist das Ein- und Ausschalten des Motors über einen Knopf und das Wechseln zwischen den Unterstützungsstufen, was meist über das Display gemacht wird. Auch die Handhabung mit dem Akku ist nicht schwer. Alle E-Bikes kann man direkt mit dem mitgelieferten Ladekabel an einer Steckdose anschliessen. Sollte das in Ihrem Zuhause nicht gut möglich sein, kann man den Akku auch auf einfache Art entfernen und über dasselbe Kabel an den Strom anschliessen. Bei beiden Varianten ist am Akku anhand LED-Leuchten abzulesen, wann er wieder vollständig geladen ist.
 
5. Mit einem E-Bike kommt man nicht weit. Da muss man einen Ersatz-Akku mitschleppen.
Mit einer Reichweite von bis zu 150 km ist dies mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nötig. Für eine ausgiebige Tagestour oder auch für Pendler reicht dies allemal aus. Sobald Sie zu Hause angekommen sind, kann der Akku auch gleich wieder an die Steckdose angeschlossen werden, damit Sie die nächste Fahrt wieder ohne Bedenken antreten können. Die meisten E-Bikes haben auf dem Display sogar eine Anzeige, wie weit der Akku ungefähr noch reicht. Wenn man merkt, dass die Akkuleistung knapp werden könnte, kann man auch tricksen, indem die Unterstützungsstufe heruntergefahren wird. Weniger starke Unterstützung = mehr Reichweite.
 

1 Kommentar


  • Elisabeth

    Super blog. Simpel und informativ. Was ich schon immer über ebikes wissen wollte. Danke.


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